Kathleens und Janas Abenteuer

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Unglückliche Kinder

San Francisco, 22:51 Uhr: Nicht wenige aus dem Verwandtschafts- und Bekanntschaftskreis der Familie werden sich gedacht haben, dass die Kinder diesen Urlaub nicht mögen werden. Der letzte Tag in San Francisco hat Papa und Mama aber endgültig davon überzeugt, dass es richtig war, diesen Urlaub jetzt und so zu machen. Kaum war man in San Francisco angekommen hatten die beiden Mädels jedes einen Wunsch: Jana wollte nochmal Cable-Car fahren und Kathleen nochmal über die Golden Gate. Beides wurde erledigt und auf der Rückfahrt ins Hotel in Flughafennähe sah man zwei zufriedene und friedlich in ihren Kindersitzen schlafende Kinder im Auto.

22.5.08 23:07, kommentieren

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Sand und Meer

Fast in Vergessenheit geraten wäre der vorgestrige Ausflug die Strände von LA entlang mit Picknick mit Toast und Plastiktüten am noblen Venice Beach. Irgendwo muss man ja sparen ;-)

2 Kommentare 21.5.08 10:32, kommentieren

Die heilige Barabara

... ist dass netteste, was Mama und Papa bisher so an Städtchen gesehen haben auf der großen Reise. Kleinstadt mit vielen kleinen netten Häusern und offiziellen Gebäuden im mexikanisch/spanischen Stil ganz ohne Wolkenkratzer. Auch McDonalds muss mit einem etwas schlichteren Schild auskommen. Dafür gibt es gemütlich anmutende kleine Restaurants. Aufgrund einer Empfehlung von guten Freunden wurde direkt nach der Ankunft das Fishhouse aufgesucht. Auch wenn Kathleen die von ihr so heiß geliebten Miesmuscheln in der Zitronengrassoße nicht schmecken wollten, war es ein voller Erfolg, denn für die Kiddies gab es Dinonuggets. Die Großen schwelgten in fritierten Hummerkrabben, frischen Shrimps und Scampis, sowie kurz angebratenem Thunfisch mit Soja- und Wasabisoße. Jana ist allerdings mal wieder im Restaurant eingeschlafen. Den Kleinen wird schon verdammt viel zugemutet.

Aber dafür durften sie am heutigen Morgen so richtig im Park vor der Missionsstation herumtollen. Die eigentlich geplante Stunde im Pool musste leider wegegn Bewölkung ausfallen und auch zum Füße ins Wasser stellen fand sich am Abend kein passender Strand mehr in den Klippen am Highway Nr. 1. Der Sonnenuntergang hat aber für einiges entschädigt.

Mal schauen, was der beheizte Pool jetzt in Monterey morgen früh so hergibt.

1 Kommentar 21.5.08 01:26, kommentieren

Der Glanz vergangener Zeiten neben verstecktem und nicht verstecktem Reichtum

Hollywood ist abgebrannt. Ein Viertel, mit mehr Pennern, als Einwohnern, wo es in jeder Ecke nach Exkrementen riecht - das ist etwas überspitzt das Fazit zu diesem ruhmreichen Viertel Los Angeles.

Was für ein Kontrst dagegen, die Nobelboutiquen am Rodeo-Drive und die Villen in den Hängen von Beverly Hills. Offen, mit Maserati oder Rolls in der Einfahrt bei den "normalen Leuten", hinter kameraüberwachten 4-Mter-Hecken, bei den Stars.

Danach der schäbige Broadway von Downtown L.A. mit mehr geschlossenen, als erleuchteten Theatern, neben den Bankenhochhäusern der Innenstadt.

Alles ist hier größer, auch der Abstand zwischen Sieg und Niederlage.

1 Kommentar 18.5.08 10:29, kommentieren

Ein Königreich voller Träume

Wenn es so was wie einen perfekten Tag gibt, dann war das gestern verdammt nah drann. Die Familie war pünktlich für den 9 Uhr Shuttle gewaschen, hatte gefrühstückt, war komplett ausgerüstet.

Die Schlange an der Kasse war schnell bezwungen, aber obwohl es ein ganz normaler Schulfreitag war, wälzten sich Besuchermassen in den Park. Die Vier ließen sich davon aber nicht beeindrucken und klapperten, nach der obligatorischen ersten Runde mit dem Disney Express, alles, was ohne all zu große Wartezeit zu machen war, ab.

Papa war, wie schon beim ersten Mal in Paris beeindruckt, wie viel Aufwand für eine perfekte Dekoration getrieben wird. Schon am Eingang die volle Blütenpracht, dann stilechte Bahnhöfe, die auch dort dekoriert sind, wo nie jemand hin geht. Alte Plakate, Sackkarren, Kisten und Kästen, die Uniformen der Schaffner, ... und das zieht sich durch den ganzen Park. Kaum ein Fahrgeschäft, wo man nicht in stilecht dekorierten Gängen ansteht. Stahgatter, fast unbekannt. Dann die liebevollen Details im Fantasyland, wo bei der Schneewittchenfahrt auch die geschnitzten Säulen mit eichhörnchen verziert sind. Einfach perfekt. Dazu noch eine lachende Oma in der Schürzenuniform von Fantasyland. Schlecht gelaunte Aushilfstudenten? Gibt's hier nicht.

"Wann treffen wir denn Arielle?" Kathleens erstes absolutes Highlight des Tages: Autogtammstunde in Tritons Garten. Glückliches Kinderlachen. Alle drei Prinzessinnen strahlen.

Eine "Blumenfahrt" durch Mini-Ausgaben der Orte aus vielen bekannten Disney-Filmen findet hier übrigens mit echter Märchenerzählerin statt - nix Tonband. Dasselbe bei der Dschungelfahrt mit Motorboot, der Kapitain hat echte Stand-up-Qualitäten. Kathleen und Jana beschweren sich nur, dass Mama und Papa dauernd lachen, aber nicht alles übersetzten ;-) Wirklich geschockt ist Kathleen, als er die Nilpferde mit einer Schreckschusspistole vertreibt und noch am späten Abend wird sie zum x-ten Male fragen: "Das waren aber keine echten Nilpferde, oder?"

Es gäbe noch viel zu berichten, aber der schönste Moment war wirklich, wie alle Vier aneinandergekuschelt nach Einbruch der Dunkelheit das Feuerwerk betrachteten, das noch einmal viele Stationen des Tages in Erinnerung rief, zauberhaft eingeleitet, von einer hellgrünen Fee namens Glöckchen, die hoch über allen Köpfen schwebte.

2 Kommentare 17.5.08 20:49, kommentieren