Kathleens und Janas Abenteuer

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Jana allein zu Haus

Da die gro?e Schwester zwei Wochen bei den Opas und Oma weilt und sich anscheinend pudelwohl f?hlt (Mama und Papa am Telefon sind nicht so wichtig, wenn gerade jemand mit ihr spielen will), ist Jana nun die uneingeschr?nkte K?nigin des Hauses.

Anfangs war ihr die neue Situation noch suspekt: nach Kathleens Abfahrt durchkrabbelte sie erstmal demonstrativ alle R?ume der Wohnung, wohl auf der Suche nach ihrer Schwester, bis sie sich schlie?lich demonstrativ vor der Wohnungst?r niederlie?. Ob sie sagen wollte, 'wann fahren wir denn jetzt?' oder 'ich wart jetzt bis die wiederkommt' bleibt unklar.

Inzwischen genie?t sie aber sichtlich die Zeit, die Papa und Mama ihr nun mal ausschlie?lich widmen k?nnen, beim Ballspielen, im Zoo und nicht zuletzt beim Ausr?umen der K?chenschr?nke, ohne dass ihr jemand die neu entdeckten Dinge zwecks eigenen Spiels entf?hrt.

9.8.05 10:19, kommentieren



Sechszahn und Heulboje

Das Leben mit Kindern ist eine ewige emotionale Berg- und Talfahrt. Dieser Satz hat ungef?hr so viel Informationsgehalt, wie die Aussage: Wasser ist nass.

Zuerst das Negative. Nach den aufregenden Tagen am Meer und bei der ganzen Verwandtschaft braucht Kathleen nat?rlich wieder etwa Zeit, um sich im normalen Alltag einzugew?hnen. Es gibt halt niemanden, der sich rund um die Uhr nur um sie k?mmert. Das ?u?ert sich in diversen Machtk?mpfen, Wutanf?llen und neuerdings auch in Jammerattacken. Ein heulendes 'Nein, nein, nein' bewirkt im Elternteil auch mehr, als ein w?tendes, das sich ja durch h?ufigen Gebrauch inzwischen abgenutzt hat. Gleichzeitig hat Jana dann auch noch unruhige N?chte, so dass die Nerven der Eltern in den ersten Tagen nach dem Kurzurlaub schnell wieder angespannt waren.

Gl?cklicherweise scheint sich die Lage aber wieder zu beruhigen. Janas 4 obere Vorderz?hne wachsen sichtbar, so dass von ihnen wohl keine Probleme mehr zu erwarten sind. Gleichzeitig ist Kathleen so lieb zu ihrem Papa, dass es schwer f?llt, ihr wirklich b?se zu sein, selbst wenn man eine halbe Stunde Kampf braucht um sie zu 5 Minuten Aufr?umen zu '?berreden'. Es tut schon gut, wenn Kathleen sich am Telefon verabschiedet und ihren Papa gleich noch mal anrufen muss, weil sie vergessen hat, zu sagen: 'Ich hab dich lieb, Papa.'

Die Zeit mit Oma und Opa beiderseits hat Kathleen intellektuell sehr gut getan. Ihr Franz?sisch hat enorm aufgeholt, ihre unregelm??igen Verben im Deutschen kommen jetzt vereinzelt richtig und sie kann inzwischen Zahlen erkennen. Ob Papa das gut finden soll, wei? er noch nicht. Als Opa und Oma in Belgien das mit der Tastatur im Aufzug gezeigt haben, war es noch unproblematisch. Aber inzwischen ?bt Kathleen auf der Telefontastatur! Nun, es wird Zeit, dass sie weibliche Kernkompetenzen entwickelt.

26.8.05 09:53, kommentieren